#33 Inspiriert im Gespräch mit Dr. Gerald Hüther

Dr. Gerald Hütherist Biologe und Gehirnforscher, Erklärender, Brückenbauer, Mutmacher und Wachrüttler. Er ist ein Mensch, der mich mit seinem Werk schon seit über 10 Jahren inspiriert. Seine Art, den Menschen zu betrachten hat mich damals…

in neue Richtungen denken lassen und jedes neue Buch gab neue Denkanstöße und -vor allem- berührte etwas in mir.

Ich durfte Dr. Gerald Hüther in der gemütlichen, kleinen Küche in der Akademie für Potentialentfaltung treffen und bei einem Kaffee ein wertvolles Stündlein lauschen und die eine oder andere Frage stellen.

Gerald Hüther erklärt, mit welchem Prinzip es ihm gelingt, trotz eines sehr erfüllten (Berufungs-)Lebens in seiner Kraft zu bleiben:

„Wenn es richtig ist, geht es leicht“

Er tut alles, was er tut auf eine spielerische Art und Weise und wenn es schwer wird, ist das ein Signal, um etwas zu verändern. Was für eine wunderschöne Ausrichtung! Das ist nicht immer einfach, wenn man zu einer vorübergehend irregeleiteten Spezies gehört, die dabei ist, die Welt zu zerstören.

Wieso verhält sich die menschliche Spezies gegenwärtig so rücksichtslos zerstörerisch, wider besseren Wissens? Wieso sind Profit und Materialismus zu solch hohen Werten erhoben worden, dass wir ausbeuterisch und grausam jede Form von Leben, sogar uns selbst missachten? Das geht nur, weil wir Denken, Fühlen und Handeln voneinander getrennt haben und dadurch das Empfinden für unsere eigene Würde, die Würde anderer und würdevolles Handeln verloren haben. „Der Mensch darf nicht fühlen, weil es nicht auszuhalten ist, wenn man empfindlich ist“ sagt Gerald Hüther. So kommen wir aber nicht auf die Welt. Wir sind reine Potentialbündel, wenn wir unseren Weg als kleine Menschenkinder antreten. Wir starten voller Entdeckerlust und Freude ins Leben und wollen uns und unsere Potentiale entfalten. Und dann stoßen wir an feste Grenzen, die den Denkmustern unserer Eltern und unserer Gesellschaft entsprechen, die im Schulsystem und Wirtschaftssystem Leitwerte sind. Bei dem Versuch sich zu entfalten, verwickeln wir uns in diese Denkmuster und Regeln. Wir müssen uns also im Laufe des Lebens wieder en-twickeln, um unsere Potentiale entfalten zu können. Es muss aus dem eigenen Inneren, aus einer inneren Berührtheit ein Bedürfnis entstehen, sich wieder ent-wickeln zu wollen. Wenn wir uns gegenseitig zum Objekt machen, ist Entwicklung nicht möglich, weil wir uns gegenseitig und selbst in unserer Würde verletzen.

Gerald Hüther wurde auf seinem Weg auch geprägt und verwickelt und hat auf seinem eigenen Ent-wicklungsweg von unterschiedlichsten Menschen gelernt und sich sehr früh in das Leben und die Natur verliebt.

Jemanden ohne Bewertung und ohne Vorbehalte anschauen zu können, bedeutet die Freiheit zu haben, spielerisch zu entdecken und einfach zu lernen vom Leben- denn Lernen ist ein Grundmerkmal des Lebendigen und geht am besten spielerisch.

Damit Kinder sich spielerisch entfalten können, brauchen sie einen Raum, in dem sie geschützt entdecken können. Das beschreibt Gerald Hüther als die Aufgabe, die Eltern eigentlich haben, statt zu erziehen und etwas zu lehren. Und wenn wir einander unterstützen wollen, diesen Raum wieder zu kreieren und zu entdecken, müssen wir wieder raus finden aus der Fokussierung auf den Verstand und ihn wieder mit dem Fühlen verbinden. Wir müssen einander berühren, um uns in der Entwicklung gegenseitig zu unterstützen. Und dann entsteht die wunderbare Verbundenheit der Co-Kreation, in der wir gemeinsam Potentiale erschaffen und entwickeln.

Lass' Dich berühren und inspirieren und lausche rein!

In dieser Folge erfährst du…

  • wieso du alles, was du tust, spielerisch tun solltest
  • dass es unzufriedene Leute sind, die die Welt ruinieren
  • was es bedeutet, sich seiner eigenen Würde bewusst zu sein
  • dass Fühlen, Denken und Handeln wieder verbunden werden müssen, wenn wir als Menschheit die Chancen auf eine positive Zukunft nutzen wollen
  • dass jemand, der sich ent-wickelt hat, nicht mehr aufzuhalten ist
  • dass ein liebender Mensch ein Mensch ist, der etwas zu verschenken hat
  • wie Eltern ihre Kinder unterstützen können, sich zu entfalten, statt sie zu erziehen

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